Wie ich Pirat wurde: Riccardo Lukas

Seit wann bist du Pirat?
Offiziell Pirat bin ich seit Anfang 2012. Ich war allerdings schon einige Zeit vorher “Sympathisant” und hab das geschehen rund um die Piratenpartei verfolgt.

Wie bist du zu den Piraten gekommen?
Wirklich entschlossen bei der Piratenpartei mitzumachen hab ich mich nach den Berliner Wahlen 2011, ich hab den Wahlkampf durch die Medien sehr genau verfolgt und war immer mehr und mehr nicht nur von den Zielen der Piraten sondern auch von den Strukturen innerhalb der Partei begeistert. Anfang Dezember 2011 hab ich schließlich meinen Aufnahmeantrag abgeschickt.

Warum bin ich Pirat?
Als ich intensiv angefangen hab mich über Politik zu informieren ist mir sehr schnell aufgefallen das es da eine Partei gibt die sehr ähnliche Vorstellungen davon hat wie Politik funktionieren muss wie ich sie hab. Es ist für mich richtig und wichtig jedem Menschen die maximale Freiheit im Sinne des Grundgesetzes geben zu können. Außerdem führt eine Politik in der man als Mensch bevormundet wird zu nichts, es geht darum Vertrauen der Menschen gegenüber der Politik zu schaffen und nicht sie durch auswendig gelernte “Antworten” auf Distanz zu halten. Die Regierung muss es schaffen Vertrauen in die Menschen haben zu können, und auch erreichen das die Menschen wieder Vertrauen in die Politik haben. Wir brauchen eine Politik die sich an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts anpasst, vieles hat sich verändert und nicht alles von früher kann man auf heute übertragen.

Ich bin ausserdem ein klarer Befürworter wenn es darum geht Rauschmittel wie z.B. Cannabis wissenschaftlich zu Analysieren, wir brauchen eine eindeutige und neutrale Drogenaufklärung die sich auf Beweise stützt und nicht auf Klischees und veraltete Vorurteile, die Drogenpolitik die zurzeit betrieben wird ist veraltet und muss dringend erneuert werden. Aufklärung statt Verbote, davon abgesehen ist das Abhängig sein von Alkohol und/oder Drogen nichts Kriminelles sondern etwas Krankhaftes (und das ist keinesfalls beleidigend gemeint) Sucht ist eine Krankheit und so sollte auch darauf reagiert werden. Nämlich mit Akzeptanz und Hilfe und nicht mit Vorwürfen und Bestrafung.

Datenschutz ist ein weiteres Thema das von Seite der Regierung viel zu wenig Beachtung geschenkt bekommt, jeder muss deshalb klar nachvollziehen können wo seine Daten landen und was damit passiert. Eine Massenspeicherung von Daten sowie totale Überwachung schützen niemanden!

Was denkst du?

Du musst im Klub sein.