Richard Grüll

Seit wann bist du Pirat?
Ich bin Mitglied seit November 2011.

Wie bist du zu den Piraten gekommen?
Ausgelöst durch die Berliner Wahlnacht, habe ich die Informationen der Piratenpartei im Netz gelesen und als für mich tauglich befunden.

Danach erschienen Artikel in der örtlichen Presse über die Seidenstadt-Piraten. Die darin formulierte Einladung, zum Stammtisch zu kommen, habe ich Anfang Oktober wahrgenommen. Die Atmosphäre hat mir behagt, die Teilnehmer sind sympathisch, das Programm entspricht meiner Denkweise und Wellenlänge, so habe ich mich kurzentschlossen als Mitglied eingetragen.

Warum bin ich Pirat?
Ich war zeitlebens politisch interessiert, hatte mich vor langer Zeit bildungspolitisch und gewerkschaftlich aktiv betätigt. Dies dann aber wegen Beruf und Familie wieder einschlafen lassen. Außerdem war ich als Ausländer nicht wahlberechtigt, weder aktiv noch passiv. Das hat sich in den letzten Jahren ja gebessert und ich gehe auch zur Wahl, wenn ich denn darf.

Die Grundsätze der Piraten haben mich sofort elektrisiert. Vor allem Transparenz und Offenheit sind DIE Möglichkeit die Meinungsfindung zu demokratisieren. Da haben die etablierten Parteien kläglich versagt. Auch ich fange jetzt erst langsam an zu begreifen, welches Potential im politischen Leben durch die Nutzung der weltweiten Kommunikationstechniken ausgeschöpft werden könnte. Und daran will ich mitwirken. Das Ganze ist eben mehr als die Summe seiner Einzelteile.

Was sind deine politischen Ziele?
Zu viele Gruppen und Grüppchen haben sich Macht und Einfluss verschafft und handeln ihre Ziele untereinander und im Geheimen aus. Nur mit Transparenz und Offenheit im politischen und öffentlichen Leben lässt sich diese Struktur friedlich auflösen. Die Piraten sind die einzigen, die dieses als Ziel deklariert haben und bei ihnen will ich mit daran arbeiten dieses Ziel auch zu verwirklichen.